Update OpenVox GSM Gateway

Mittlerweile habe wir den GSM Trunk abgelöst. Auch die Simkartenbetreiber, in unserem Fall die Deutsche Telekom, haben sich nun auch über zu viel Traffic auf den Karten beschwert und uns angehalten dies sofort zu unterbinden sonst droht die Kündigung aller unserer Karten. Tja, Flatrate ist halt doch nicht Flatrate.

Wir sind ausgewichen auf den Provider Easybell. Dort gibt es intersante Volumentarife für Mobilfunkanrufe und Festnetz. Warum wir uns für Easybell entschieden haben? Alles ist jederzeit zum Monatsende kündbar. Keine langen Knebelverträge, hier bleibt man aus Zufriedenheit Kunde.

OpenVox GSM Gateway

UPDATE zu dem Artikel.
An unserer Asterisk Anlage betreiben wir 2 OpenVox GSM Gateways mit jeweils 8 Simkarten, also haben wir dort 16 Leitungen zur Verfügung. Die Simkarten haben eine Flatrate in alle Mobilnetze. Somit sind die Gebühren der Karten stabil und man kann genau kalkulieren welche Telefonkosten auf einen zu kommen. Es gibt keine bösen Überraschungen mehr.

Sicher kann man das mit den üblichen Sipprovidern auch einfacher tun, aber erfahrungsgemäß werden die Verträge sofort gekündigt wenn der Trafic über das hinausgeht was der Provider sich vorstellt. Egal was vorher vereinbart wurde, es folgt die Kündigung für das Call-Center.

Wir haben diesen Lösungsweg gewählt da wir überwiegend in Mobilfunknetze telefonieren. Für andere Konstellationen, wenn also nur in Festnetze telefoniert wird, kommen viele Sipprovider in betracht. Beispiele sind:

Um nur einige zu nennen.

Nachteile:
Ein kleiner Nachteil an der Sache mit den GSM-Trunks ist das CLIP – no screening nicht möglich ist. Es wird also immer die Rufnummer der GSM-Karte angezeigt welche gerade in Verwendung ist.
Solange es nicht zwingend notwendig ist das dem jeweiligen Call-Agenten eine eigene Durchwahl zugeordnet werden muß kann man mit diesem kleinen Nachteil aber gut zurechtkommen. Eingehende Gespräche über den GSM-Trunk können z.B. in eine Warteschleife oder auf so genannte Ring Groups gelegt werden.

Vorteile:
Die GSM-Trunks sind kaskadierbar. Das bedeutet man kann beliebig viele Trunks zusammenschalten, also die Anlage bei bedarf flexiebel erweitern. Ein weiterer Vorteil gegenüber einem Trunk mit z.B. 40 Kartenslots ist das Ausfallrisiko. Fällt der 40 Karten Trunk aus geht nichts mehr. Bei mehreren kleinen Trunks kann der Betrieb jederzeit aufrecht erhalten werden.

Kodi HDMI auf VGA

Es gibt mitlerweile preiswerte Adapter von HDMI auf VGA. Das ist praktisch wenn man mit dem Raspberry Pi ersteinmal im kleinen ein wenig experimentieren will und man nicht gerade einen Monitor mit HDMI eingang zur Hand hat.

Standardmäßig springt der VGA Monitor mit Kodi leider nicht an. Der Ausgang erkennt keinen HDMI fähigen Monitor und schaltet den Ausgang am Raspberry aus und der Monitor bleibt dunkel. Ein kleiner Eingriff in die Config ist damit nötig. Das Kodi System ist leider im Only Read Modus und man kann somit die Datei nicht über die Shell verändern.

Am schnellsten kann man die Datei verändern wenn man die SD Karte aus dem Raspberry entfernt und die Datei mit einem Windowsrechner öffnet. Dann kann man die Datei Modifizieren.

1. Karte mit einem Adapter in einen Windows PC stecken.

2. die Datei im Ordner /flash/config.txt öffnen

3. den Eintrag hdmi_force_hotplug=0 auf 1 setzen

4. Karte wieder in den Raspberry stecken

5. fertig

Nun läuft auch der Monitor mit dem VGA adapter